Blog
Amores Perros: Handlung und kulturelle Wirkung
Amores Perros: Handlung und kulturelle Wirkung
Amores Perros
ist ein spanischsprachiger Film des berühmten mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu. Er wurde 2000 veröffentlicht, danach erhielt er weltweite Anerkennung sowie zahlreiche internationale Auszeichnungen und Nominierungen.
Die Geschichte konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Menschen und Tieren. Sie ist in drei eigenständige Geschichten unterteilt, die alle durch einen schweren Autounfall miteinander verknüpft sind. Sie behandelt auch andere einflussreiche Themen wie Polizeikorruption und die soziale Spaltung der mexikanischen Bevölkerung. Es ist ein kraftvolles Werk, das einen in das Leben der Beteiligten hineinwirft.
Die erste Handlung dreht sich um Octavio, gespielt von Gael García Bernal, der sich in die Freundin seines aggressiven Bruders verliebt hat. Er beschließt, seinen treuen Hund Cofi in Hundekämpfe zu schicken, um seinen Plan zu finanzieren, genug Geld zu bekommen, um mit der Freundin seines Bruders durchzubrennen und ein neues Leben zu beginnen.
Die zweite Geschichte handelt von einem erfolgreichen Magazinverleger, Daniel, der seine Frau und Familie verlässt, um mit einem spanischen Supermodel namens Valeria zusammenzuleben. Ihr Hund verschwindet unter den Dielen und bleibt dort mehrere Tage. Dies sowie Valerias Verletzungen durch den Autounfall üben starken Druck auf ihre Beziehung aus.
Der dritte Teil der verflochtenen Geschichte zeigt Chivo, einen ehemaligen Lehrer, dessen Beteiligung an Guerillabewegungen ihn ins Gefängnis brachte und den Kontakt zu seiner Familie, insbesondere seiner damals zweijährigen Tochter, verlor. Nach seiner Haftzeit lebt er jetzt als vermeintlicher Obdachloser, begleitet von seinen treuen Hunden, obwohl er in Wirklichkeit ein berufsmäßiger Auftragskiller in Teilzeit ist, der seine Arbeitsweise im Verlauf des Films demonstriert.
Im weiteren Verlauf der Handlung sieht man, wie sich die Geschichten aufgrund des einen zusammenstoßenden Ereignisses – des brutalen Autounfalls – kreuzen, das alle Charaktere und Handlungsstränge beeinflusst und zusammenführt. Es ist ein kraftvoller Spielfilm, der schockiert, aber das Publikum die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren schätzen lässt, die meist für selbstverständlich gehalten werden. Ein absolut sehenswertes Werk!