Blog
Die seltsamsten Denkmäler in Spanien
Spanien hat einige Denkmäler, die Besucher wegen ihrer ungewöhnlichen Form, Geschichte oder Lage als sehr seltsam empfinden könnten. Schauen Sie sich um und entdecken Sie sie
Spanien hat einige Denkmäler, die Besucher wegen ihrer ungewöhnlichen Form, Geschichte oder Lage als sehr seltsam empfinden könnten. Hier sind einige, die unserer Meinung nach am auffälligsten sind.
1. Der Universitätsfrosch (Salamanca): An der Fassade der alten Universidad de Salamanca findet man eine Darstellung eines Frosches, der auf einem Schädel sitzt. Der Legende nach wird jeder Student, der den Frosch findet, alle seine Prüfungen bestehen. Viele Fachleute hingegen halten ihn für eine Metapher für den Tod des ersten Sohnes der Katholischen Könige.
2. Statue des gefallenen Engels (Madrid): Im Retiro-Park in Madrid befindet sich ein Brunnen, der die dramatische Szene eines Engels zeigt, der scheinbar aus dem Himmel verstoßen wurde. Was macht eine dem Teufel gewidmete Statue in der spanischen Hauptstadt? Tatsächlich ist diese Statue, die 1885 eingeweiht wurde, nicht dem Teufel gewidmet, sondern dem Gedicht "Paradise Lost" von Milton, in dem Luzifer eine wichtige Rolle spielt. Dennoch sagt man, die Statue stehe 666 Meter über dem Meeresspiegel.
3. Alte Frau mit einem Affenbaby am Gebäude der Lonja de Seda (Valencia): Dieses monumentale gotische Gebäude hat eine große Anzahl seltsamer Reliefs und Wasserspeier, aber die Darstellung einer alten Frau, die ein Affenbaby an die Brust hält, sticht als besonders seltsam hervor. Die Interpretation als Mutterfigur, die ihren sündhaften Sohn erleiden muss, ist weit verbreitet, da Affen damals mit Laster in Verbindung gebracht wurden.
4. Freiheitsstatue (Barcelona): Ja, in der Ciudad Condal gibt es eine Freiheitsstatue, die der amerikanischen ziemlich ähnlich ist. Aber erwarten Sie kein riesiges Werk; diejenige in Barcelona ist kaum größer als ein Mensch und befindet sich in der Bibliothek Arús, einem modernistischen Gebäude, das interessanterweise eine der wichtigsten Buchsammlungen zur Freimaurerei in Spanien beherbergt.
5. Statue eines indianischen Entdeckers (Seville): Wenn es seltsam erscheint, dass in der andalusischen Hauptstadt eine Avenue 'Kansas City' heißt, wirkt es noch seltsamer, dass auf dieser Avenue eine Statue eines indianischen Entdeckers steht. Die Straße heißt 'Kansas City' wegen einer wenig bekannten Tatsache: Seville und Kansas City sind seit 1969 Partnerstädte. Die Statue des Indianers wurde 1992 für die Weltausstellung jenes Jahres nach Spanien gebracht und ist das Werk des amerikanischen Bildhauers Cyrus Edwin Dallin.
Was denken Sie? Es gibt viele Orte in unserem Land zu entdecken, man muss nur wissen, wo man sie findet... oder unseren Blog lesen!